Der Sozialdienst
Der Sozialdienst im Krankenhaus ergänzt die ärztliche und pflegerische Versorgung des Patienten. Er berät in sozialen Fragen, leitet Rehabilitationsmaßnahmen ein und organisiert Hilfen, die sich an die Entlassung aus dem Krankenhaus anschließen.
Das St. Willibrord-Spital und dessen Mitarbeiter/-innen sehen den Patienten in seiner Gesamtheit; es steht nicht nur die zu behandelnde Grunderkrankung im Vordergrund, sondern berücksichtigt werden auch die Probleme des Patienten, die während eines stationären Aufenthalts auftreten können oder bereits existieren.
Der Sozialdienst kann z.B. bei folgenden Fragestellungen angesprochen werden:
- Steht mir im Anschluss an meinen stationären Aufenthalt eine Rehabilitationsmaßnahme zu? Wie wird sie beantragt?
- Habe ich die Möglichkeit, nach meiner Operation einen Schwerbehindertenausweis beim Versorgungsamt zu beantragen?
- Wie sieht meine weitere "Versorgung" nach dem stationären Aufenthalt aus, da ich zum Pflegefall geworden bin? Wo gibt es Altenheimplätze: wer finanziert diese? Kann die Pflegeüberleitung helfen?
- Wo finde ich Selbsthilfegruppen in der Nähe meines Wohnortes, die ich nach meiner Krebserkrankung aufsuchen kann?
- Wer berät mich bei meiner Suchterkrankung; wer organisiert mir einen Therapieplatz?
- Meine Mutter ist aufgrund eines Schlaganfalls desorientiert. Darf sie noch Formulare unterschreiben?
- und vieles mehr...
Sprechstunden:
Fr. Droste
montags bis freitags nach Vereinbarung
Tel.: 02822/73- 1280
Der Psychologische Dienst
Der Psychologische Dienst des St. Willibrord-Spitals hat die Aufgabe, Patienten/-innen bei der Bewältigung psychologisch bedingter Probleme und Krisensituationen zu unterstützen. Er ergänzt somit die medizinischen Behandlungen in allen Abteilungen.
Die Interventionen beziehen sich auf Symptome, die
- psychosomatisch bedingt sind (z.B. funktionelle Herzbeschwerden)
- psychische Komponenten organischer Erkrankungen darstellen (z.B. chronische Rückenschmerzen)
- psychische Reaktionen auf körperliche Krankheiten ausdrücken (z.B. Depressionen nach einer Krebserkrankung)
- nach traumatischen Erfahrungen entstehen (z.B. nach schweren Unfällen)
- krankenhausspezifische Behandlungen betreffen (z.B. phobische Operationsängste)
- unabhängig von somatischen Beschwerden auftreten (z.B. Trauerreaktionen)
- Suizidversuchen zugrunde liegen (z.B. Beziehungskonflikte)
Als Interventionsverfahren werden bevorzugt:
- Kognitive Verhaltenstherapie
- Gesprächspsychotherapie
- Entspannungstraining
(Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung)
Die Mitbehandlung verläuft in Form einer Krisenintervention, psychologischen Beratung oder stationären Kurzzeittherapie. Eine gewünschte ambulante Weiterbehandlung umfasst nur wenige Kontakte und bereitet in der Regel eine längere Therapie durch eine psychotherapeutische Praxis oder Beratungsstelle vor.
Angehörige, die psychologische Beratung und Begleitung wünschen, können sich ebenfalls an den Psychologischen Dienst wenden.
Der Psychologische Dienst kann darüber hinaus vom Krankenhauspersonal in Anspruch genommen werden, und zwar bei arbeitsspezifischen Problemen und bei privaten Belastungen.
Der Kontakt zu unserer Krankenhaus-Psychologin wird in der Regel über den behandelnden Arzt/ die behandelnde Ärztin oder über die Station organisiert. Die Patienten/-innen können aber auch direkt mit der Psychologin Kontakt aufnehmen.
Der Hostessendienst
Die Mitarbeiterinnen unseres ehrenamtlichen Hostessendienstes sind im Krankenhausfoyer gegenüber der hauseigenen Bibliothek zu finden. Die Mitarbeiterinnen unseres ehrenamtlichen Hostessendienstes sind im Krankenhausfoyer gegenüber der hauseigenen Bibliothek zu finden.Seit mehr als 25 Jahren besteht dieser Dienst in unserem Haus.
Die 37 Damen sind für Menchen, die ins St. Willibrord-Spital kommen, oft die ersten Ansprechpartnerinnen. Sie geben wichtige Informationen und helfen bei der Orientierung innerhalb des Hauses. Sie begleiten Patienten/-innen und Angehörige zu den Stationen und erklären, wer für wen zuständig ist.
Dabei ist der wichtigste Aspekt in der Aufgabenstellung des Hostessendienstes die menschliche, von keinem Zeitdruck geprägte Zuwendung zu den Patienten, Bezugspersonen und Besuchern. Auch kleine Besorgungen, Begleitungen zu Untersuchungen und die Betreuung der Bibliothek gehören zu ihren Aufgaben
.
Die Damen des Hostessendienstes sind zu folgenden Zeiten für Sie da:
Montag bis Freitag von 07.30 Uhr - 18.00 Uhr
Samstag von 07.30 Uhr - 12.00 Uhr
Sonntag von 14.00 Uhr - 17.00 Uhr






