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Neubau für Fachabteilung der Geriatrie

 

Das St. Willibrord-Spital investiert 7,2 Millionen Euro, um die Fachabteilung für Geriatrie (Altersheilkunde) von Rees nach Emmerich zu verlegen. Dies soll im April 2012 unter Leitung des künftigen Chefarztes Dr. Heinz L. Unger (ab 15. Januar 2012) geschehen.

 

Die Grundsteinlegung für das zukunftsweisende Projekt an der Burgstraße erfolgte Anfang Oktober 2010. Die nebenstehende Zeichnung zeigt eine Animation des Gebäudes. Die Fachabteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation erhält mit dieser Baumaßnahme den unmittelbaren Anschluss an ein Akutkrankenhaus. Auf diese Weise lassen sich die medizinischen Prozesse zum Wohle der Patienten ganz deutlich verbessern.

 

Im zweiten Obergeschoss des Neubaus entsteht für die geriatrischen Patienten eine  vollstationäre Station mit 22 Betten. Hinzu kommen Räume für die Beschäftigungs- und Ergotherapie sowie Arztzimmer. Der angrenzende F-Flügel des Krankenhauses wird auf gleicher Ebene umfassend saniert (u.a. Erneuerung der Bäder) und anschließend noch einmal 20 Patienten der Geriatrie aufnehmen.

 

Im ersten Obergeschoss von Neubau und Gebäude F wird der gesamte Funktionsbereich der Inneren Medizin konzentriert, so dass zukünftig die Untersuchungen (Bronchoskopie, Endoskopie, EKG, Lungenfunktion, Ultraschall etc.) nicht nur in neuen Räumen stattfinden,  sondern auch über eine zentrale Anmeldung gesteuert und organisiert werden können. Die Chefärzte der Inneren Medizin (Dr. Detlef Holtermann, Dr. Christian Niemeyer und Volker Fischer-Kahle) werden gemeinsam mit Sekretariat und Schreibzimmer Räumlichkeiten im Neubau beziehen. Der Behandlungsraum für die Chemotherapie findet hier ebenfalls seinen neuen Standort. Im Erdgeschoss ist Platz für Umkleideräume der Mitarbeiter. Darüber hinaus entstehen hier Technikräume für die Versorgung des Neubaus sowie ein Lagerraum.

 

Das äußere Erscheinungsbild des Neubaus lehnt sich in der strengen Form an die Senioreneinrichtung St. Augustinus an. Die Fassade wurde mit einer Verblendung sowie fast bodentiefen Fenstern versehen. Als zusätzliches gestalterisches Element sind seitlich an den Fenstern platzierte farbige Paneele angebracht.

 

Das gesamte Projekt (Neubau und Sanierung des Gebäudes F) soll bis Ende 2012 abgeschlossen sein.